Marjan Čik kmetija pri Heslnu
Goreča vas, Škocjan/Brenndorf, St. Kanzian

MarjanCik

DER Bauernhof in zahlen
5 ha Eigenfläche – Grünland, 15 ha gepachtetes Grünland,
Pferdewirtschaft mit Norikerzucht, Kutschenfahrten, 20 Zuchtpferde.

»Wir essen nur mit einem Löffel.«

marjanCik-priHeslnuMarjan Čik wurde die Pferdewirtschaft in die Wiege gelegt, denn bereits sein Vater hat sich erfolgreich mit Pferden beschäftigt. Heute ist Marjan Obmann des Kärntner Pferdezuchtverbandes und somit ein anerkannter Fachmann in Punkto Pferdezucht in Kärnten. »Die Pferdezucht ist eine Nische in der Landwirtschaft und kann eine gute Alternative unter den Produktionszweigen sein. Wer sich erfolgreich mit Pferden beschäftigen will, hat zwei Möglichkeiten, die Zucht oder die Pensionshaltung für fremde Pferde.
Beides gehört durchdacht und für beide Varianten ist eine fundierte landwirtschaftliche Ausbildung von großem Vorteil«, meint Marjan.
Seinen Betrieb hat er vor einigen Jahren in Brenndorf bei St. Kanzian gekauft und seine Pferdezucht aufgebaut. Ich musste das Haus von
Grund auf sanieren, renovieren und umbauen. Auch der Stall musste den Pferden gerecht umgebaut werden und bietet heute Platz für 20
Zuchtpferde. Marjans großes Hobby ist die Jagd. Er ist Hegeringleiter in St. Kanzian und Mitglied des Fachausschusses für Niederwild der Kärntner Jägerschaft. Das Hauptaugenmerk der Jagd sieht er in der Erhaltung der Biodiversität im Wald und am Waldrand. »In St. Kanzian ist es uns gelungen, die Wildgans wieder anzusiedeln. Seit geraumer Zeit brütet sie wieder an der Drau. Im Allgemeinen müssten wir das Niederwild wieder mehr in unser Augenmerk rücken, denn gerade hier verschwindet die Vielfalt«, meint Marjan. Energie schöpft er bei der Vokalgruppe »NOMOS« aus St. Kanzian und beim slowenischen Männerchor »Vinko Poljanec«. »Beim Singen
vergesse ich die Sorgen, da blüht mein Herz auf.«