Anika Kober kmetija pri Menteju
Proboj, Žitara vas/Proboi, Sittersdorf

AnikaKober

Der Bauernhof in Zahlen
6,5 ha landwirtschaftliche Fläche, Obst- und Gemüseanbau, Schweine-,
Geflügel- und Rinderhaltung für Eigenverbrauch und Selbstversorgung.

»Landwirtschaft ist Erdverbundenheit.«

AnikaKoberKmetijapriMentejuAm Mentehof in Proboj bei Sittersdorf befindet sich der Bauernhof von Anika Kober – eine kleine Landwirtschaft ganz der Selbstversorgung verschrieben. Hier findet man Vielfalt, wie sie heute selten auf größeren Betrieben zu finden ist. Die Verbundenheit zur Natur wird hier groß geschrieben. »Seit ich ein Mädchen war, bin ich mit diesem Ort hier verbunden. Es war mir immer wichtig, sich von unseren eigenen Produkten ernähren zu können und diese Geschenke der Natur auch zu schätzen. Die Arbeit mit den Tieren, draußen auf der Wiese, das ist für mich Erholung. Am meisten gefällt mir im Sommer die Heuarbeit mit der Hand, da kann ich entspannen und die Zeit um mich herum vergessen«, erzählt Anika aus ihrem Alltag. Den Alltag von Anika füllt die Pflege und Verantwortung für ihre Mutter Marta und Schwester Rezika sowie ihren Onkel Tončej aus. »Das erfordert sehr viel Kraft und oft stehe ich vor großen Herausforderungen. Bei meiner Arbeit sind mir meine Freunde eine große Stütze«, erzählt Anika, die bereits viele Facetten des Lebens kennengelernt hat.
Als junge Frau in den 1980er Jahren war sie Entwicklungshelferin in Papua Neuguinea und lernte dort ihren Mann Geri kennen. Nach einigen Jahren und der Geburt ihrer ersten Tochter Martha, entschlossen sich die beiden, nach Kärnten zurückzukehren. Sie renovierten den Mentehof und zu Martha gesellten sich die Geschwister Michaela, die Zwillinge Magdalena und Marko, danach die Brüder Marijan und Magnus. Bei der Arbeit am Hof und den Herausforderungen der Großfamilie wurde Anika von ihrer Mutter und ihrer Tante sehr unterstützt. Viele hilfreiche berufliche Erfahrungen konnte sie in verschiedenen Arztpraxen als Artzhelferin und als Angestellte beim slowenischen Christlichen Kulturverband und der Bäuerlichen Bildungsgemeinschaft – KIS sammeln. Heute bleibt ihr neben der Pflege wenig Zeit zu verschnaufen. Auf die Frage, welchen Zukunftswunsch sie sich erfüllen möchte, antwortet Anika spontan: »Die Gesundheit ist das Allerwichtigste. Für die Zukunft habe ich mir vorgenommen, einmal alle Menschen zu besuchen, die bei uns zu Besuch waren, das wird eine Weltreise, die mich auf alle Kontinente führt. Die Realisierung dieser Reise ist mein Ziel.«