»Unsere Beziehung zu den Tieren spiegelt sich in der Qualität des Fleisches wider!«

In Schlatten oberhalb der Kirche befindet sich der Hof von Familie Pachernig. Peter und Maria haben sich hier gemeinsam einen sehr netten und idyllischen Bauernhof geschaffen und beschäftigen sich mit Mutterkuhhaltung und Schweinemast. Gemeinsam mit ihren Kindern Patrick, Sabrina und Mario versorgen sie ihre Landwirtschaft und genießen die wunderschöne Natur, die sie und ihren Hof umgibt. Peter hat schon von klein auf gelernt, dass heimische Produkte etwas Gutes und Besonderes sind, und der Bezug zur Landwirtschaft war ihm immer wichtig. Maria stammt selbst von keiner Landwirtschaft und meint: »Natürlich war für mich als Kind ein Bauernhof etwas sehr Idyllisches. Hier am Hof hab ich dann sehr rasch meinen Platz gefunden und ich bereue es kein bisschen, diesen Beruf gewählt zu haben und meine eigene Chefin zu sein. Ich genieße alle Freiheiten, die uns unser Leben am Hof schenkt«, erzählt Maria, die neben ihrer Tätigkeit am Hof auch Bildungsreferentin der Landwirtschaftskammer Kärnten ist. Der Arich-Hof ist bekannt für sein gutes Fleisch. »Unsere Schweine schlachten wir zuhause, das Fleisch vermarkten wir entweder als Frischfleisch oder Dauerware. Auch das Rindfleisch verarbeiten wir zuhause und vermarkten es unter unseren Kunden. So war es bei uns schon immer. Die Verarbeitungsräume dazu haben wir uns so hergerichtet, dass uns die Arbeit leicht von der Hand geht«, erzählt Peter. Auch der jüngste Sohn, Mario, interessiert sich für die Fleischverarbeitung und hat nach der Matura auf der Agrar-HAK in Althofen eine Ausbildung zum Fleischer begonnen. »Ich möchte den elterlichen Hof gerne übernehmen und unsere Tradition der Fleischverarbeitung weiterführen. Schon als Kind hat mich diese Arbeit fasziniert. Diese Hochachtung vor unseren Produkten und vor der hohen Fleischqualität wurde mir schon in die Wiege gelegt und ich kann mir keinen schöneren Beruf als Fleischer vorstellen«, erzählt Mario ganz begeistert. Bei der Erntezeit im Sommer hilft auch heute noch die ganze Familie mit. Bewirtschaftet werden 28 ha und das gesamte Futter für die Tiere – vom Getreide bis zum Grundfutter – wird selbst hergestellt. Insgesamt sind 15 Mutterkühe am Hof, das Jungvieh wird teilweise für die Mast weiterverkauft und teilweise für die Nachzucht bzw. Verarbeitung am Hof behalten. Neben der Landwirtschaft werden 30 Hektar Wald nachhaltig bewirtschaftet. Für die Zukunft wünscht sich die Familie vor allem Gesundheit und viel gemeinsame Zeit. »Wir sind dankbar, dass sich unserer Kinder noch immer für die Arbeit am Hof begeistern und uns unterstützen. Was kann man sich als Eltern Schöneres Wünschen?«, strahlt Maria mit tiefer Zufriedenheit in ihren Augen.