Anja, Hannes in Josef Jernej
kmetija pri Mohoriču
Rikarja vas/Rückersdorf

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»Die Zukunft liegt in der regionalen Kooperation!«

10AnjaHannesinJosefJernejCBWer kennt sie nicht, die Griffenrast – den Mochoritsch bei Griffen direkt an der Autobahn A2 gelegen. Eine Erfolgsgeschichte der Familie Jernej, die ihresgleichen erst suchen muss und ihren Ausgangspunkt im Stammhaus in Rückersdorf genommen hat. »Die Basis unseres Erfolges ist unsere Landwirtschaft. Wir bewirtschaften 65 Hektar Ackerfläche zur Futtergewinnung für unsere zwei Mastschweinebetriebe und 6 Hektar Ackerfläche für unseren Gemüseanbau. Wir schlachten alle Schweine selbst und zerlegen sie in unserer eigenen Fleischerei. Das gesamte Gemüse wird in unseren Gastronomiebetrieben verbraucht und wir kaufen nur zu,  was wir selbst nicht produzieren können«, erzählt Hannes Jernej aus dem Mochoritsch-Alltag.  Gemeinsam mit seinem älteren Bruder Josef und seiner jüngeren Schwester Anja  leitet er als Familienbetrieb die Landwirtschaft und die Gastronomiebetriebe in Griffen und Rückersdorf. Die Kombination von Gastronomie und Landwirtschaft, als einen Weg der Selbstversorgung, haben bereits die Eltern Josef und Anna Jernej eingeschlagen. Die Verbundenheit ihrer Kinder mit dem Familienbetrieb kam dann von selbst. »Wir sind damit aufgewachsen. Es ist für uns logisch die Landwirtschaft und die Gastronomie als ein Ganzes zu sehen. Unsere Eltern haben uns teilhaben lassen am landwirtschaftlichen und am gastronomischen Alltag. Wir waren mittendrin und haben gelernt, weil wir es einfach im Laufe des Heranwachsens gesehen haben. All das verdanken wir unseren Eltern«, erzählt Josef.  Die Verbundenheit mit der Landwirtschaft hört für Familie Jernej nicht beim eigenen Betrieb auf. Viele Lebensmittel werden von lokalen und regionalen Bauern zugekauft. Im Bauernladen in der »Griffenrast« wird diesen Kooperationen noch zusätzlich Bedeutung verliehen. Hier gibt es Köstlichkeiten, die man in keinem Geschäft bekommt. Vom eigenen Schinkenspeck, unterschiedlichen Milchprodukten aus Kärnten bis hin zum auserwählten Olivenöl aus Istrien. »Die Zukunft der Landwirtschaft sehen wir vor allem in der regionalen Kooperation zwischen Bauern und Endverbrauchern und/oder der Gastronomie. Dadurch entstehen stabile Kreislaufsysteme, die auch Krisen standhalten«, sind sich die Geschwister einig.