Alojz, Gerti in Mirijam Gallob
kmetija pri Mušetu
Žužalče, Bekštanj/Susalitsch, Finkenstein

DruzinaGallob

»Wir genießen es, wenn die gesamte Familie zusammenkommt!«

Der Bauernhof von Familie Gallob befindet sich mitten in Susalitsch bei Finkenstein. Eigentlich stammt die Familie Gallob vom Trupihof auf über 1.000 m Seehöhe. Dieser landwritschaftliche Besitz reicht bis in das Jahr 1607 zurück und gehört nachwievor zur Familie Gallob. In den 1950-er Jahren übersiedelte die Familie vom Trupihof herunter auf den jetzigen Hof der Familie, vulgo Mušet. Alojz sen. kann sich daran noch gut erinnern und ist sehr froh, dass auch beim Trupi das alte Bauernhaus samt Alm nocht erhalten ist.  Beide Höfe zusammen haben eine Waldfläche von 64 Hektar Wald und 28 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Heute bewirtschaften den Hof Alojz jun. und seine Frau Gerti. Gemeinsam mit den Eltern Alojz und Terezija sowie der Tochter Mirjam wohnen drei Generationen gemeinsam unter einem Dach. Tochter Tatjana hat bereits ihre eigene junge Familie und seit dem Frühjahr 2015 können sich Alojz und Gerti stolze Großeltern von Elias nennen. Das Haupteinkommen des Hofes stammt aus der Forstwirtschaft, das Herz von Alojz schlägt allerdings für die Rinder, denn diese folgen ihm fast aufs Wort. »Ich genieße es Bauer zu sein. Die Natur zu beobachten, wie sich unserer Arbeit mit den Jahreszeiten verändert und was wir mit unserer Arbeit an Vielfalt schaffen – all das fasziniert mich und macht mich zufrieden«, erzählt Alojz voller Freude. Auch seine Frau Gerti genießt das Leben am Hof und hat sich als geborene Steirerin sofort in Kärnten wohlgefühlt. Soweit es die Gesundheit erlaubt werden Gerti und Alojz auch von den Eltern unterstütz. Tochter Mirjam hilft immer Tatkräftig mit wo es geht. Vor allem wenn es an die Heuarbeit auf der Alm beim Trupi geht, hilft die gesamte Familie. Da kommen auch die Geschwister von Alojz und helfen das Heu unters Dach zu bringen. Für die Zukunft wünscht sich Familie Gallob vor allem Gesundheit, um noch viele schöne gemeinsame Tage erleben zu können. »Bei uns gilt es nach wie vor, dass wir am Sonntag nicht arbeiten. Das erhält uns gesund und glücklich. Zumindest ein Tag in der Woche ohne Arbeit, Zeit für sich zu haben, Zeit für die Familie, das ist auf vielen Betrieben bereits eine Seltenheit!« Alojz hat sich über all die Jahre die Zufriedenheit und das Wohlbefinden erhalten und ist mit Leib und Seele Landwirt. Wer ihn kennt weiss, dass dies auch so bleiben wird!